Kalorienrechner fürs Radfahren

Gib deine Durchschnittsleistung und die Fahrdauer ein. Mit Leistungsmesser oder Smart-Rolle ist das der genaueste Kalorienwert, den du bekommen kannst.

Deine Werte
Verbrannte Kalorien kcal
Verrichtete Arbeit kJ

Die Arbeit in Kilojoule ist Durchschnittsleistung mal Dauer. Da der Wirkungsgrad des Menschen bei etwa 24 Prozent liegt und eine Kilokalorie 4,184 Kilojoule sind, fallen beide Werte nahezu identisch aus - ein echter Zufall, keine Näherung.

Nimm es aus der Fahrt, nicht aus einem Formular WattLog.PRO berechnet Kilojoule aus jeder aufgezeichneten Sekunde, sodass eine Fahrt mit Antritten und Rollphasen korrekt gezählt und nicht zu einer Schätzung verwischt wird.

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Warum leistungsbasierte Kalorien genau sind

Ein Leistungsmesser misst mechanische Arbeit direkt. Multipliziere die Durchschnittswatt mit den Sekunden und du hast Kilojoule verrichteter Arbeit, ganz ohne Modellannahmen. Das in Nahrungskalorien umzurechnen erfordert den Bruttowirkungsgrad - den Anteil der Stoffwechselenergie, der zu Pedalkraft wird - und der liegt bei praktisch allen trainierten Radfahrern nahe 24 Prozent.

Hier übernimmt ein glücklicher Zufall. Die Division durch einen Wirkungsgrad von etwa 0,24 und die Umrechnung von Kilojoule in Kilokalorien durch Division durch 4,184 heben sich nahezu auf. Deshalb liegen Kilojoule Arbeit und verbrannte Kilokalorien innerhalb weniger Prozent beieinander, und du kannst das eine als das andere lesen, ohne zu rechnen.

Wofür der Wert taugt

Kalorienschätzungen aus Geschwindigkeit, Distanz oder Herzfrequenz sind deutlich schlechter, weil sie die Belastung erschließen statt sie zu messen. Geschwindigkeitsbasierte Werte können Gegenwind nicht von Rückenwind unterscheiden. Herzfrequenzwerte erben jede Drift durch Hitze, Koffein und Ermüdung. Wenn du Leistung hast, nimm die Leistung.

Fürs Verpflegen während der Fahrt zählt die Rate, nicht die Summe: Die meisten Fahrer können 60 bis 90 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde aufnehmen, deutlich weniger als eine harte Einheit verbrennt, ein Defizit auf langer Fahrt ist also normal und zu erwarten. Nutze die Summe hinterher für die Erholungsplanung und denk daran, dass sie die Energie ausschließt, die du ohnehin verbraucht hättest.

Häufige Fragen

Sind Kilojoule und Kalorien wirklich dasselbe?

Physikalisch nicht, aber zahlenmäßig liegen sie beim Radfahren innerhalb weniger Prozent. Ein Kilojoule mechanischer Arbeit kostet bei 24 Prozent Wirkungsgrad rund 4,2 Kilojoule Stoffwechselenergie, und 4,184 Kilojoule sind eine Kilokalorie. Die beiden Umrechnungen heben sich fast genau auf.

Warum nennt mein Herzfrequenzmesser eine andere Zahl?

Weil er die Belastung aus der Herzfrequenz erschließt, die mit Hitze, Flüssigkeitshaushalt, Koffein und Ermüdung driftet. Solche Schätzungen weichen häufig um 20 bis 30 Prozent von leistungsbasierten Werten ab. Mit Leistungsmesser oder Smart-Rolle vertraue der Leistungszahl.

Beeinflusst das Fahrergewicht den Kalorienverbrauch?

Nicht in dieser Rechnung. Die Arbeit wird am Pedal gemessen, 200 Watt über eine Stunde sind also dieselbe Arbeit, egal wer sie erzeugt. Das Gewicht beeinflusst, wie viel Leistung du für eine bestimmte Geschwindigkeit brauchst, aber nicht die Kalorien pro Watt.