Fahrradpumpe — welche kaufen und worauf achten
Eine gute Standpumpe gehört in jeden Fahrradhaushalt. Für unterwegs brauchst du etwas Kompakteres. Hier der Überblick über alle Pumpentypen.
Standpumpe (für zuhause)
Die wichtigste Pumpe. Täglich (oder wöchentlich) Reifendruck prüfen und nachpumpen.
- Must-haves: Manometer (Druckanzeige), Presta + Schrader kompatibel, stabiler Fuß
- Maximaldruck: 11 bar für Rennrad, 6 bar reicht für MTB/Trekking
- Preis: 25–60 € für gute Modelle
- Empfehlung: Topeak JoeBlow Sport, SKS Rennkompressor, Lezyne Classic
Minipumpe (für unterwegs)
- Passt in Trikottasche oder Satteltasche
- Erreicht 5–7 bar — genug, um heimzufahren
- Anstrengend: 100+ Hübe für einen Rennradreifen
- Gewicht: 80–150 g
- Empfehlung: Lezyne Pressure Drive, Topeak Roadie DA
CO₂-Inflator
- Reifen in 10 Sekunden auf vollen Druck
- Einweg-Kartuschen: 16 g (Rennrad) oder 25 g (MTB)
- Kosten: 1,50–3 € pro Kartusche + 15–25 € Inflator
- Immer Backup-Minipumpe mitnehmen
Ventiltypen
| Ventil | Name | Verwendung |
|---|---|---|
| Presta (SV) | Sclaverand/Französisch | Rennrad, hochwertige Räder |
| Schrader (AV) | Auto-Ventil | MTB, Trekking, günstige Räder |
| Dunlop (DV) | Blitz-Ventil | Hollandräder, ältere Stadträder |
Die meisten guten Pumpen haben einen Doppelkopf oder Wechseladapter für Presta und Schrader.
Reifendruck — wie viel?
- Rennrad (25 mm): 6,5–7,5 bar
- Gravel (40 mm): 3,5–4,5 bar
- MTB (2,2"): 1,8–2,5 bar
- Stadtrad (37 mm): 3,5–5 bar
Zu viel Druck = hart und unkomfortabel. Zu wenig = Schlauchplatzer (Snakebite). Angaben auf der Reifenflanke beachten.
Fazit
Eine Standpumpe mit Manometer für zuhause (30 €), eine Minipumpe für unterwegs (20 €). Das deckt 99 % aller Situationen. CO₂ als Luxus-Upgrade für Rennen und schnelle Pannenhilfe.
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