Leistungszonen im Radsport — das 7-Zonen-Modell nach Coggan

Du hast dein FTP gemessen — und jetzt? FTP ist nur eine Zahl, solange du sie nicht in Leistungszonen umrechnest. Die Zonen sagen dir, wie hart du in jeder Einheit fahren sollst und was dabei physiologisch passiert.

Das Coggan-Modell: 7 Zonen

Das von Dr. Andrew Coggan entwickelte Modell teilt die Leistung in sieben Zonen ein, basierend auf dem Prozentsatz deines FTP. Jede Zone hat eine andere physiologische Wirkung.

ZoneName% FTPWas sie trainiert
Z1Aktive Erholung< 55 %Durchblutung, Regeneration
Z2Ausdauer56–75 %Aerobe Basis, Fettstoffwechsel, Mitochondriendichte
Z3Tempo76–90 %Laktatabbau, aerobe Leistung
Z4Schwelle91–105 %FTP, Laktatschwelle
Z5VO2max106–120 %Maximale Sauerstoffaufnahme
Z6Anaerobe Kapazität121–150 %Anaerobe Energiebereitstellung
Z7Neuromuskulär> 150 %Spitzenleistung, Muskelrekrutierung

Wie fühlt sich jede Zone an?

Wie verteilst du dein Training?

Die erfolgreichsten Ausdauerathleten trainieren nach dem polarisierten Modell: ca. 80 % des Volumens in Z1–Z2, und die restlichen 20 % in Z4–Z6. Zone 3 wird bewusst gemieden — sie ist zu hart für echte Erholung, aber zu leicht für maximale Anpassung.

Auf dem Rollentrainer ist die Zonenverteilung besonders einfach zu kontrollieren: kein Wind, keine Hügel, keine Ampeln. Deine Leistung bleibt genau dort, wo du sie haben willst.

Wann solltest du deine Zonen aktualisieren?

Deine Zonen sind nur so gut wie dein aktuelles FTP. Wenn sich dein FTP ändert — durch Training oder eine Pause — verschieben sich alle Zonen mit. WattLog.pro erkennt FTP-Änderungen automatisch und passt die Zonen an. Du kannst sie aber auch jederzeit manuell setzen.

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