Beintraining für Radfahrer — Kraftübungen abseits des Rads

Radfahren allein trainiert die Beine — aber einseitig. Krafttraining schließt muskuläre Lücken, stabilisiert die Gelenke und macht dich auf dem Rad stärker.

Warum Krafttraining?

Die 5 wichtigsten Übungen

1. Kniebeugen (Squats)

Der König der Beinübungen. Trainiert Quadrizeps, Gesäß und Core. 3 × 8–12 Wiederholungen. Mit Körpergewicht starten, dann Langhantel oder Kurzhanteln.

2. Ausfallschritte (Lunges)

Einbeinige Stabilität — wichtig, weil Radfahren eine einbeinige Aktivität ist. 3 × 10 pro Bein. Vorwärts, rückwärts oder seitlich.

3. Einbeinige Kniebeuge (Bulgarian Split Squat)

Hinteres Bein auf einer Bank. Tiefe Beugung im vorderen Bein. 3 × 8 pro Seite. Deckt Dysbalancen zwischen linkem und rechtem Bein auf.

4. Kreuzheben (Deadlift)

Trainiert die hintere Kette: Hamstrings, Gesäß, unterer Rücken. 3 × 8. Technik ist wichtig — mit leichtem Gewicht üben.

5. Wadenheben

Waden werden beim Radfahren kaum belastet. 3 × 15, auf einer Stufe stehend, voller Bewegungsumfang. Beugt Achillessehnen-Problemen vor.

Trainingsplan

PhaseHäufigkeitIntensität
Off-Season (Winter)2–3× pro WocheMuskelaufbau (8–12 Wdh.)
Pre-Season (Frühjahr)2× pro WocheMaximalkraft (4–6 Wdh.)
In-Season (Sommer)1× pro WocheErhaltung (6–8 Wdh.)

Häufige Fehler

Fazit

Zwei Krafteinheiten pro Woche reichen. Kniebeugen, Ausfallschritte, Kreuzheben — die Basics. Kein Fitnessstudio nötig, Körpergewicht und ein Paar Hanteln reichen für den Anfang.

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