Zecken und Radfahren — wie du dich schützt und was nach einem Biss zu tun ist

MTB-, Gravel- und Trekkingfahrer durchqueren regelmäßig Wiesen, Wälder und Feldwege — den natürlichen Lebensraum von Zecken. Die Zeckensaison dauert von März bis November, und durch Zecken übertragene Krankheiten (Borreliose, FSME) sind ein reales Risiko.

Wann ist das Risiko am höchsten?

Wie du dich beim Radfahren schützt

Kontrolle nach der Fahrt — der wichtigste Schritt

Untersuche nach jeder Fahrt im Gelände den ganzen Körper — eine Zecke sucht 30–60 Minuten nach einer warmen, feuchten Stelle, bevor sie sich festbeißt. Häufigste Stellen:

Wie man eine Zecke entfernt

  1. Nutze eine Pinzette oder eine spezielle Zeckenkarte — fasse so nah wie möglich an der Haut.
  2. Zieh gleichmäßig nach oben — nicht drehen, nicht reißen.
  3. Beträufle die Zecke nicht mit Öl, Alkohol oder Vaseline — alte, schädliche Mythen. Eine gestresste Zecke kann Speichel mit Erregern regurgitieren.
  4. Desinfiziere die Bissstelle.
  5. Notiere Datum und Ort des Bisses.

Wann zum Arzt?

FSME-Impfung

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine virale Erkrankung, gegen die eine wirksame Impfung existiert. In Deutschland liegen die vom RKI ausgewiesenen Risikogebiete vor allem in Bayern und Baden-Württemberg — betroffene Zecken kommen aber in weiten Teilen des Landes vor. Für aktive Geländefahrer ist die Impfung eine sinnvolle Investition (3 Dosen, Schutz für 3–5 Jahre).

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