Schutzblech-Arten für Fahrräder — welches zu deinem Rad passt

Schutzbleche gehören zu den Zubehörteilen, die man sofort nach der ersten Regenfahrt ohne sie zu schätzen weiß. Ein nasser Streifen auf dem Rücken und ein schmutziges Gesicht können auch die beste Ausfahrt ruinieren. Die Frage: Welches Schutzblech passt zu deinem Rad?

Feste Schutzbleche (Vollschutz)

Fest mit Schrauben am Rahmen montiert — umschließen das Rad fast über den ganzen Umfang. Bieten den besten Schutz vor Matsch und Wasser. Standard bei Stadt-, Trekking- und Reiserädern.

Benötigen Ösen (Bohrungen) an Rahmen und Gabel. Hat dein Rad keine — ohne Adapter lassen sich feste Schutzbleche nicht montieren.

Materialien

Schnellspann-Schutzbleche (Clip-on)

Werkzeuglos montiert — eingeklemmt an der Sattelstütze oder der Radachse. Schnelle Montage und Demontage, aber nur teilweiser Schutz — decken nur den oberen Bereich des Rades ab. Gut fürs Rennrad bei Regengefahr.

Sattelstützen-Schutzbleche (Ass Saver)

Ein minimalistischer Kunststoffstreifen unter den Sattel geschoben. Schützt Rücken und Gesäß, aber nicht Beine oder Antrieb. Kein Zusatzgewicht, kein Werkzeug. Ideal als Notlösung im Rucksack.

Mountainbike-Schutzbleche (MTB)

Kurz, montiert an der Gabel oder unter dem Sattel. Bei MTB machen volle Schutzbleche keinen Sinn — sie sammeln Matsch und Äste. Ein kurzes Gabel-Schutzblech schützt das Gesicht vor Wasser und Schlamm vom Vorderrad.

Wie wählst du die richtige Größe?

Montage — worauf achten

Achte bei der Montage fester Schutzbleche auf gleichmäßigen Abstand zum Reifen über den ganzen Umfang. Die Streben müssen fest angezogen sein — eine lockere Strebe kann während der Fahrt in die Speichen geraten. Nach der Montage den Lenker einmal ganz einschlagen — das Schutzblech darf nicht mit dem Rahmen kollidieren.

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