Kohlenhydrate in der Radsportler-Ernährung — wie viel, wann, welche

Kohlenhydrate sind der Treibstoff Nummer eins im Radsport. Wer zu wenig isst, geht in den „Hungerast"; wer zur falschen Zeit isst, hat Magenprobleme. Wie viel, wann und welche Kohlenhydrate Sie als Radsportler brauchen.

Warum Kohlenhydrate so wichtig sind

Bei intensivem Radfahren deckt der Körper den Energiebedarf zu 60–80 % aus Glykogen — der gespeicherten Form von Kohlenhydraten in Muskeln und Leber. Die Speicher reichen für ca. 60–90 Minuten intensiver Belastung. Danach: Leistungseinbruch, Konzentrationsverlust, „Bonk".

Wie viel pro Tag?

TrainingsumfangKohlenhydrate (g/kg/Tag)
Leicht (1 h locker)3–5
Moderat (1–2 h)5–7
Intensiv (2–4 h)7–10
Extrem (4+ h / mehrtägig)10–12

Wann essen?

Welche Kohlenhydrate?

Warum Low-Carb im Radsport nicht funktioniert

Fett liefert Energie bei niedriger Intensität. Aber sobald Sie über die aerobe Schwelle gehen — Intervalle, Anstiege, Renntempo — braucht der Körper Kohlenhydrate. Ohne sie können Sie diese Intensitäten einfach nicht fahren. „Train low" (Training mit leeren Speichern) hat einen begrenzten Trainingseffekt, taugt aber nicht als Dauerstrategie.

Zusammenfassung

Kohlenhydrate sind der Haupttreibstoff für intensives Radfahren. Menge nach Trainingsumfang dosieren (3–12 g/kg/Tag), Timing beachten (vorher, währenddessen, nachher), und die richtige Quelle wählen. Low-Carb mag beim Abnehmen helfen — beim Leistungsradfahren schadet es.

Trainiere smarter mit WattLog.pro

WattLog.pro verbindet sich mit deinem Trainer und zeigt, was sich bei deiner Fitness wirklich tut.

WattLog.pro kostenlos testen →

← Alle Blogbeiträge