Fahrradbekleidung im Winter und Herbst — das Schichtprinzip

Es gibt kein schlechtes Wetter — nur falsche Kleidung. Im Herbst und Winter liegt der Unterschied zwischen Qual und Genuss auf dem Rad in den Schichten und dem Schutz der empfindlichen Stellen. Wir erklären das Drei-Schichten-Prinzip, den Schutz für Hände, Füße und Kopf — und warum Sie beim Start leicht frieren sollten.

Die Regel: beim Start leicht frieren

Nach wenigen Minuten Fahrt produziert der Körper reichlich Wärme. Wenn Ihnen beim Start warm ist, kochen Sie nach einer Viertelstunde und schwitzen — und nasse Kleidung kühlt aus. Ziehen Sie sich so an, dass die ersten 5–10 Minuten leicht kühl sind. Das ist der häufigste Anfängerfehler im Winter.

Drei-Schichten-Prinzip

SchichtAufgabeMaterial
Basisschicht (auf der Haut)Schweiß ableitenMerinowolle oder Synthetik — niemals Baumwolle
Isolationsschicht (Mitte)Wärme haltenFleece, Thermotrikot
Außenschicht (oben)Schutz vor Wind und Regenwind-/wasserdichte, atmungsaktive Jacke

Baumwolle ist der Feind — saugt Schweiß auf und kühlt aus. Die Basisschicht immer aus feuchtigkeitsableitendem Material. Vorteil des Schichtsystems: Sie können eine Schicht ausziehen, wenn Ihnen warm wird.

Schutz für empfindliche Stellen

Zuerst frieren hervorstehende und schlecht durchblutete Körperteile:

Beine und Oberkörper

Nach der Fahrt

Im Winter nicht in verschwitzter Kleidung stehen bleiben — sofort umziehen, um den Körper nicht auszukühlen. Warme Dusche und Regeneration wirken genauso wie im Sommer.

Zusammenfassung

Winterradeln: drei Schichten (feuchtigkeitsableitende Basis, Isolation, Windschutz), Schutz für Hände, Füße und Kopf, und die Regel „beim Start leicht frieren". Baumwolle vermeiden, Sichtbarkeit sicherstellen und sich direkt nach der Rückkehr umziehen. Mit der richtigen Kleidung dauert die Saison das ganze Jahr.

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